Der HC Figö hat beim Auswärtsspiel gegen den EHC Rot Blau Bern Bümpliz ein regelrechtes Offensivfeuerwerk abgebrannt und die Partie mit einem kaum fassbaren 23:2 für sich entschieden. Die Freiämter waren dem Gegner in sämtlichen Belangen überlegen und liessen über 60 Minuten keinerlei Zweifel daran aufkommen, wer an diesem Abend das Eis dominierte.
Bereits im ersten Drittel stellte Figö früh die Weichen auf Sieg. Nach nur gut zwei Minuten eröffnete Gisin Marc den Torreigen, ehe Carlos Zuberbühler, Boris Neher und Michel Simmen das Skore kontinuierlich in die Höhe schraubten. Figö kombinierte schnell, präzise und mit viel Zug zum Tor, während Bern Bümpliz defensiv kaum Zugriff fand. Noch vor der ersten Pause stand es bereits 6:0 – ein Klassenunterschied war unübersehbar.
Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild nicht. Figö blieb gnadenlos effizient und nutzte nahezu jede sich bietende Gelegenheit. Patrick Bula, Lars Neher und erneut Boris Neher sorgten für weitere Treffer, während die Freiämter selbst in Überzahl eiskalt blieben. Bern Bümpliz gelang zwar zwischenzeitlich der Ehrentreffer, doch Figö antwortete prompt und stellte bis zur zweiten Sirene auf 12:1.
Im dritten Drittel brachen dann endgültig alle Dämme. Figö spielte sich in einen wahren Rausch und erzielte nicht weniger als elf weitere Tore. Die Treffer fielen im Minutentakt, teils nach sehenswerten Kombinationen, teils durch kompromissloses Nachsetzen vor dem Tor. Besonders Boris Neher, Lars Neher, Marc Gisin und Silvan Schwender trugen sich mehrfach in die Torschützenliste ein. Bern Bümpliz kam zwar noch zu einem zweiten Treffer, dieser ging im Figö-Torfestival jedoch komplett unter.
Am Ende stand ein historisch anmutendes 23:2 auf der Anzeigetafel – ein Auftritt, der die Offensivkraft, Spielfreude und Tiefe im Kader des HC Figö eindrücklich unter Beweis stellte. Mit dieser Machtdemonstration setzt Figö ein klares Ausrufezeichen und unterstreicht eindrucksvoll seine Ambitionen in der laufenden Meisterschaft.
Viel Zeit zum Feiern bleibt dem HC Figö jedoch nicht. Bereits am kommenden Dienstag wartet mit dem Derby gegen den HC Wohlen-Freiamt im Achtelfinal des Berner-Cups die nächste Herausforderung. Um 20.15 Uhr kommt es zu diesem brisanten Duell, in dem die Karten erfahrungsgemäss neu gemischt werden. Trotz der zuletzt gezeigten Offensivstärke wird Figö gut beraten sein den Fokus hochzuhalten, denn Derbys haben ihre eigenen Gesetzen.
EHC Rot Blau Bern Bümpliz – HC Figö 2:23 (0:6, 1:6, 1:11)








